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<pre>Drei davon wurden am vergangenen Wochenende gegen den VfL Wolfsburg geholt — nach fast 80 Minuten in Überzahl und durch strittige Entscheidungen des Video-Assistenten.  <p> Auch deshalb sind die Siegquoten für einen Bayern-Sieg in Mainz ganz eindeutig. Die Online Buchmacher trauen den Nullfünfern offensichtlich keine Überraschung zu.  <p>  Dies wird umso deutlicher, wenn ein etwas genauerer Blick auf die bisherigen Ergebnisse geworfen wird: Volle Dreier kamen für die Truppe von Niko Kovac bislang schließlich nur bei den Abstiegskandidaten aus Ingolstadt, Hamburg und Bremen herum. <p> Mit Shinji Okazaki und Johannes Geis haben zwar zwei Stammspieler Mainz verlassen, doch Neuzugänge wie Maximilian Beister oder Fabian Frei haben den Kader in der Breite verstärkt. Die Mannschaft hat sich in der Vorbereitung bereits gut präsentiert, auch wenn die Generalprobe vor dem ersten Bewerbsspiel danebengegangen ist. Die Nullfünfer zogen gegen den englischen Zweitligisten Rotherham mit 1:2 den Kürzeren. <p>  Nachdem es die Königsblauen dank dieses Laufs zunächst auf sechs Siege in Folge brachten, offenbarte nun das 0:3 gegen Köln, dass das Team von AndrÃ© Breitenreiter auch an gebrauchten Tagen keine halben Sachen macht — schließlich war bereits die bis dahin einzige Saison-Niederlage in Wolfsburg ebenso deutlich ausgefallen.  </pre>


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<pre>Die Hertha zeigte gegen den Nachzügler die wohl schlechteste Leistung in der laufenden Saison. Mannschaft und Trainer schienen ideen- und ratlos, es wollte an diesem Tag einfach nichts klappen. Das einzig Gute an dieser Spielrunde war, dass auch die Hertha-Verfolger Federn lassen mussten.  <p> Dass in diesen Tagen nun möglicherweise auch noch der Verlust von Yunus Malli zu vermelden ist, dürfte die Lage des FSV natürlich nicht verbessern: Gegen Gladbach muss das Team wahrscheinlich erstmals auf seinen bis dato besten Torjäger verzichten.  <p>  – Auch dank des jüngsten Dreiers könnte es Andre Breitenreiter durchaus gelingen, das große Saisonziel bereits zur Winterpause abzuhaken. <p> Gegen den Vorjahresvierten schwang sich die Mannschaft von Markus Gisdol zu ihrer wohl bislang besten Saisonleistung auf; das normalerweise nur auf Sparflamme bekochte Publikum wurde über weite Strecken sogar mit richtig ansehnlichem Fußball überrascht. <p>  Die Formkurve verlief zuletzt unterschiedlich, auch wenn sowohl der SCF als auch die Bremer aus den jüngsten fünf Partien sechs Punkte holen konnten.  </pre> 


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<pre> Bruno Labbadia fand auch nach dem wichtigen Befreiungsschlag gegen Bremen warnende Worte. Der Klassenerhalt sei erst gesichert, wenn der Abstieg rechnerisch nicht mehr möglich ist.  <p> Dass kurz vor der Pause mit Domnik Kohr auch noch ein Leverkusener ausgeschlossen wurde, spielte den Schalkern zusätzlich in die Karten. „Ich denke, wir waren auch vor dem Ausschluss dominierend und haben sie gut vom Tor weggehalten“, S04-Manager Christian Heidel.  <p>  Somit könnte dieses Spiel für eine Über/Unter-Torwette durchaus interessant sein, zumal auch in vier der bisherigen fünf Liga-Spielen der Berliner weniger als drei Treffer fielen. Nur einmal gab es mehr als zwei Tore: Beim 2:1-Sieg gegen Leverkusen. <p>  Zusätzlich werden die Mainzer ihren treuen und teils leidgeplagten Fans einen Sieg im letzten Heimspiel dieser Saison schenken wollen! <p>  Sechs Zähler beträgt plötzlich der Vorsprung auf den Relegationsplatz, den die Mainzer zehn Spieltage lang innehatten, ehe sie diesen eine Woche davor mit einem bemerkenswerten 3:0-Heimsieg gegen Leipzig verließen.  </pre>


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<pre> Nach drei Bundesliga-Siegen gegen Freiburg mit je vier Toren der Leipziger, setzte es im letzten Aufeinandertreffen eine unerwartete 1:2-Pleite im Schwarzwaldstadion.  <p> Nicht nur Bremens Offensive hat in letzter Zeit gute Arbeit geleistet, auch der vielgescholtenen Abwehr muss ein Lob ausgesprochen werden, kassierte diese doch nur zwei Gegentore in den vergangenen fünf Begegnungen.   <p> Dabei lässt es der Spielverlauf als verständlich erscheinen, dass Manuel Baum im Nachhinein sogar von einer gefühlten Niederlage sprach; von der über die gesamte Distanz klar beherrschten Alten Dame bekamen die Süddeutschen erst in der Nachspielzeit den Ausgleich eingeschenkt. <p>  Obwohl der Saisonstart der Rasenballer nicht gänzlich reibungslos verlief, war doch zumindest auf die gewohnte Heimstärke auch in den vergangenen Wochen stets Verlass — die Auftritte gegen Freiburg, Gladbach und Frankfurt spielten solide sieben Zähler ein.  <p> In Freiburg müssen die Niedersachsen ihren Negativlauf endlich beenden, sonst droht wie in der Vorsaison die Relegation. Die Labbadia-Elf kann sich nicht darauf verlassen, dass Mainz, das beim FC Köln ran muss, auch in Zukunft gleich wenig Punkte holt wie der VfL und sich brav hinten anstellt.  </pre>


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<pre> Angesichts der nacheinander erlittenen Schlappen gegen Wolfsburg (1:4) und Leipzig (0:3) kam es für den Sport-Club insbesondere im November knüppeldick: Zwei äußerst bittere Erlebnisse, die die enge Geschichte gegen die Bayern nur als umso ehrenhafter erscheinen lassen.  <p> So bekam der bis vor kurzem noch als Fahrstuhlmannschaft geschmähte Klub in der laufenden Spielzeit nicht ein einziges Mal die untere Tabellenhälfte zu sehen: Eine mehr als erstaunliche Leistung, die aber zumindest teilweise auch fremder Schützenhilfe zu verdanken ist.  <p>  Kann es deshalb auch nicht überraschen, dass der Effzeh selbst in der vermeintlichen Erfolgssaison 1995/96 nicht gänzlich frei von Abstiegssorgen war, ist der sich nun abzeichnende Zieleinlauf von einer bemerkenswerten Souveränität geprägt. <p>  Schon vor dem Anpfiff war ein Transparent im Fanblock zu sehen gewesen, das sich gegen Abwehrspieler Georg Teigl richtete. Dort war zu lesen: „Winterpause nutzen, Teigl abschieben.“  <p> Mit dem dritten Sieg in Folge soll der Champions League-Platz gefestigt werden, denn mit Werder Bremen (ebenfalls 17 Punkte), Bayern München (16 Punkte), RB Leipzig (15 Punkte) und Hertha (15 Punkte) wittern gleich mehrere Teams auf ihre Chance für den Sprung auf Platz zwei.  </pre>


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